Vom Königshof zur Marktgemeinde

Erstmals urkundlich erwähnt, beginnt die Treffner Geschichte mit der Errichtung des Königshofes in Treffen durch König Ludwig dem Deutschen ab 857 nach Christi und dessen Schenkung durch König Karlmann an das Stift Ötting im Jahre 878. Das Gemeindegebiet umfasst heute 71,03 km² mit knapp 4.400 Einwohnern und 25 Ortschaften.

Nach dem zweiten Weltkrieg begann eine starke Aufwärtsentwicklung. Umfangreiche Maßnahmen zur Strukturverbesserung wurden mit besonderem Augenmerk auf den Fremdenverkehr getroffen. Viele Fremdenverkehrseinrichtungen, wie Aufstiegshilfen, Wanderwege und dergleichen wurden geschaffen, um den vielen Gästen den Aufenthalt in unserer Region, die alle denkbaren Möglichkeiten des Sommer- und Wintersports bietet, so angenehm wie möglich zu gestalten und Sie durch größtmögliche Zufriedenheit als Stammgäste zu gewinnen.

Die heimischen Betriebe wurden ausgebaut und den zeitlichen Erfordernissen angepasst. Klein- und Mittelbetriebe bestimmen das Wirtschaftsleben. Ein Gewerbebetrieb wurde installiert, dies mit der Zielsetzung die Finanzkraft der Gemeinde zu stärken.

Die Landwirtschaft wurde modernisiert und stellt noch immer einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor des Gemeindebereiches dar. Die wegmäßige Erschließung umfasst ca. 200 km Gemeindestraßen und zusätzlich Genossenschafts- und Interessenswege. Mit fünf zusätzlich Wasserversorgungsanlagen wird das gesamte Gemeindegebiet mit Trink- und Nutzwasser versorgt. Eine moderne Kanalisationsanlage umfasst das gesamte Gemeindegebiet, die Müllentsorgung ist ebenfalls lückenlos gesichert. Als Bildungseinrichtungen sind in der Marktgemeinde Treffen am Ossiacher See neben drei Volksschulen auf die NMS Gegendtal vorhanden.

Die gewissenhafte Beachtung und Lenkung des Bauwesens hat die Marktgemeinde Treffen am Ossiacher See zum beliebten Siedlungsgebiet gemacht.

Ein besonderes Lokalkolorit schaffen die Einrichtungen der Evangelischen Stiftung de La Tour. Diese Institution betreibt neben Alten-, Behinderten- und Kinderheimen geschützte Werkstätten und eine Sonderkrankenanstalt für Suchtkranke. Das Antonius Kinderheim des Bonifatiusvereins entspricht dem letzten Stand der geltenden Jugendbetreuungsvorschriften.

Die zahlreichen heimischen Kultur-, Sozial- und Sportvereine haben entscheidenden Einfluss auf das gesellschaftliche, kulturelle und sportliche Leben der Gemeinde. Sehenswert ist die "Elli Riehl Puppenwelt", das "Pilzmuseum" sowie das Alm- und Bergbauernmuseum auf der Kanzelhöhe.